Berichte 


 

Schützentag mit zwei Schiessen

 

Um 08:45 trafen sich 9 Schützen vor dem Schützenhaus Hettiswil. Nur einer war aus technischen Gründen zu spät und stiess beim ersten Schützenhaus im Sand, Grauholz zu der Truppe. Bei den Feldschützen Sand hatten wir ein recht interessantes Programm, welches nur aus Seriefeuern bestand zu absolvieren. In acht Minuten schossen wir zwei, drei und Schlussendlich fünf Schuss infolge. Kaum hatten alle fertig geschossen, setzte sich der ganze Tross Richtung Rubigen in Bewegung. Am Schwarzbachschiessen konnten die Schützen bis zu drei Stiche lösen. In einem sehr engen Stand, hinter den Schiesspulten konnten sich kaum zwei Schützen kreuzen, durften wir auf drei Scheiben schiessen

 

 

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Leider konnten wir die zum Teil guten Trainingsresultate, sowie auch die Resultate vom Stand in Grauholz nicht bestätigen. Trotzdem hatte es sehr viel Spass gemacht an diesem Samstag- Morgen im dieser Truppe schiessen zu gehen.

 

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Im Anschluss an das Schiessen fanden wir uns an einem Tisch in der Sonne wieder und genehmigten uns ein feines Steak oder Bratwurst und natürlich ein kühles Blondes dazu.

Gegen 13 Uhr verabschiedeten wir uns auf dem Parkplatz und fuhren zurück nach Hause. Einmal mehr endet ein schöner Schiesstag vor dem Schützenhaus in Hettiswil, respektive in der Verlängerung, wie im Sport sehr oft üblich, im Restaurant Kreuz. Na dann Prost!

 

 

Brünig Indoor 2011

 

Am Samstag, nur einen Tag nach der HV trafen sich 11 Schützen zu einem Schiessevent der besonderen Art. Ein Besuch der Indoor- Schiessanlage Brünig stand auf dem Programm. Einmal mehr ein Anlass, welcher perfekt organisiert war, der Bus stand wie so oft, schon zur Abfahr parat.

Nach einer witzigen und recht kurzen Fahrt, waren alle auf die Schiessanlage und das anstehende Schiessprogramm sehr gespannt. Das Programm, welches wir schiessen durften hiess „Jesse James“ und hielt einiges für uns auf Lager. So schossen wir mit einer Winchester – genau! – jenes Gewehr, welches John Wayne immer benutze. Zudem schossen wir mit einem Revolver und einer pump action.

 

Aufgeteilt in zwei Gruppen schossen wir parallel mit dem Revolver und der Winchester. Bei beiden Disziplinen hatten wir zwei Probeschüsse und fünf Wertungsschüsse, schliesslich galt es einen Tagessieger inkl. der Schiessdiplome für die ersten Drei zu erzielen. Nach der ersten geschossenen Runde, gab es den Tausch der Waffen, sprich der Räumlichkeiten. Beim  Wechsel konnten erste Resultate zwischen den Gruppen ausgetauscht werden. Zum Teil wurden sehr gute Resultate mit uns „fremden“ Waffen erzielt.

 

Am Schluss kam es zum Showdown mit der pump action auch Vorderschaftrepetierflinte genannt. Die gesamte, wiedervereinte Gruppe traf sich in der polysportive Halle. Jeder Schütze hatte einen Probeschuss und drei Wertungsschüsse. Das spezielle war sicherlich, dass wir auf ein bewegliches Ziel schiessen mussten. Der Metallhase war in drei Teile aufgeteilt und pro getroffenen Teil, welches umkippte gab es einen Punkt. Um es spannender zu machen, wurde die Schiessreihenfolge ausgelost.

Es wurde selten so gelacht und gejohlt bei einem Schiessen wie diesem! Jeder Plattschuss (Hase komplett umgekippt) wurde fast frenetisch gefeiert! Einfach ein riesen Gaudi… Einigen Schützen war es dabei egal, ob Treffer erzielt wurden oder nicht, Hauptsache möglichst schnell eine Ladebewegung machen und weiter schiessen!

 

Beim anschliessenden Durstlöschen in der Cantina Caverna, wurde die Rangliste bekannt gegeben. Und für einmal gab es eine Rangliste mit einem unbeschreiblichen Seltenheitswert. Was genau das ist wird natürlich nicht verraten, aber Schützen und Kenner der Szene wissen, dass sie auf den Namen an letzter Stelle blicken müssen – Sorry Jörg Wink

 

Rangliste:                               Winchester       Revolver          pump action       Total

1.      Invernizzi Silvio                   41                   49                      7                   97

2.      Gerber Patrik                     43                   46                      6                   95

3.      Buri Michel                        42                   48                      5                   95

4.      Gerber Dieter                     41                   46                      6                   93

5.      Rufer Markus                     41                   47                      5                   93

6.      Buri Daniel                        37                   49                      6                   92

7.      Rufer Bernhard                   39                   45                      7                   91

8.      Gerber Hanspeter               40                   44                      7                   91

9.      Gerber Stefan                    38                   42                      8                   88

10.    Schmid Benjamin               35                   44                      6                   85

11.    Schmid Jörg                      32                   44                      6                   82

 

Es war einmal mehr ein super Schiesstag, welcher mit einem verdienten Sieger endete. Wir alle hoffen noch viel solcher Tage mitmachen zu dürfen. Giele äs isch eifach nur geil gsi…

 

Daniel Buri

 

 

Eidgenössisches Schützenfest in Aarau 2010

 

Für einmal besuchten wir ein Schützenfest, nicht wie gewohnt übers arbeitsfreie Wochenende, sondern vom Sonntag bis Montag. Dem Festgedanken und der Kameradschaft hat das aber keinen Abbruch getan.

Speziell war in diesem Jahr, dass 5 Schützen bereits am Freitag die Liegend-Meisterschaft vorgeschossen haben. Für die 5 Schützen und ihren nervenstarken Betreuer war es sicherlich ein super Erlebnis, welches in Zukunft noch oft widerkehren soll. Es sei erwähnt, dass alle 5 Schützen den Kranz, zwei sogar den Grossen, geschossen haben, was diesen Tag natürlich perfekt abrundete.

Am Sonntagmorgen um 06:55 war es dann endlich so weit, das Fest konnte endlich seinen gewohnten Lauf nehmen. Unser Organisator hatte den Zeitplan zu jedem Zeitpunkt voll im Griff und so wurde um 07:03 mit dem ersten Bier auf das Schützenfest angestossen. Mit einer üppigen Fleischplatte, frischem Zopf (Merci Claude!) und viel Kaffe oder doppelte Espresso hatten wir anschliessend einen super Einstand in den frühen Sonntagmorgen – die Festspiele waren eröffnet!

 

Kaum in Aarau angekommen, wurden zwei Tischreihen zum einen mit unserer schönen Standarte zum andern mit all unserem Hab und Gut besetzt. Sofort wurden intensive Gespräche mit dem Bedienpersonal geführt, so dass es uns an diesem Tag an nichts mangeln sollte. Es stellte sich heraus, dass die Mischung zwischen väterlichem Charme und junger, hartnäckiger Zielstrebigkeit ein, für alle Parteien, gutes Ergebnis einbrachte zur gleichen Zeit packten einige schon die Jasskarten aus und schon wurde der erste Schieber Tatsache – was für ein Start!

Einzig mit dem Wetter hatten wir an diesem Wochenende zu kämpfen! Von sintflutartigen Niederschlägen über tropisch, schwüle Wetterlagen bis zur Sahara ähnlicher Hitze war das komplette Programm vorhanden.

Nach einem recht durchzogenen ersten Festtag, verschoben wir am Abend mit unserem Bus an den Hallwilersee zu unserem Nachtquartier. Anschliessend an den Unterkunftbezug, was enorm wichtig war (wer liegt wo in welchem Zimmer!), wurde der See unsicher gemacht und mit einer „Fast- Arschbomben- Einlage“ vom Sprungbrett abgerundet. Das anschliessende Abendessen unter freiem Himmel war bei den recht kühlen Temperaturen eine sehr willkommene Sache.

Die hartgesottensten Zeitgenossen jassten dann bis kurz nach Mitternacht in einem Aufenthaltsraum mit reichlicher Trinkmöglichkeit. Ein schöner erster Schiesstag neigte sich mit dem Lichterlöschen von Stefu‘s Taschenlampe dem Ende zu (fast wie Jim Bob bei den Waltons Smile).

 

Mit dem Tagwacht und dem Unmut über der nicht gerade berauschenden Douchemöglichkeit schwammen viele eine Rund im See. Nach einem Währschaften Büetzer Zmorge, ohne Buffet… verschoben wir zurück aufs Festgelände um unsere Resultate vom Vortag zu verbessern. Einige haben den Schiessstand am zweiten Tag nie von innen gesehen, dafür konnten diese am Abend vor der Heimreise über viele Jasspartien berichten. Da war doch noch so eine Geschichte mit nicht gewiesenen Bauern und einer verblödeten Bschisspartie beim Bandurle…

Nach dem Abrechnen und dem anhängen der vielen Kränze, kurz vor der Rückfahrt, machten wir vor dem Gelände noch unser Vereinsfoto. Danke dem Zivildienstleistenden der seinen Posten kurzerhand verliess und der Hartnäckigkeit eines Schützen (Name dem Verfasser bekannt!), welcher viele, ev. zu viele Biere getrunken hatte, entstanden viele (!) Teamfotos.

Bei der Fahrt zum Schützenhaus in Hettiswil, war das erste Mal an diesem Wochenende eine fast harmonische Ruhe eingekehrt.

Schon heute freuen wir uns alle auf das nächste Schützenfest, wenn es wieder heisst hoch die Becher und „guet Schuss“!

 

Daniel Buri

 

 

Oberargauisches Landesschiessen Krauchthal


Am Samstag, den 26. September war es endlich soweit, wir trafen uns direkt beim Schützenhaus in Krauchthal zum zweiten grossen Schiessevent in diesem Jahr, dem oberaargauischen Landesteilschiessen.


Normalerweise besuchen wir pro Jahr einen grossen Schiessanlass, doch dieses Jahr waren es deren zwei. Nach einem supergenialen Wochenende am Glarner Kantonalschützenfest Glarus in Elm, galt es die vorgelegten Resultate zu verbessern oder zu bestätigen.


Das grosse Handicap der fehlenden Anreise, wurde nach einer improvisierten Telefonkonferenz kurzerhand ins Festzelt verlegt, so dass für einige der Schiessanlass in gewohnter Art und Weise starten konnte – „dann mal Prost!“ Wichtiger Hinweis an die Organisatoren für das eidgenössischen Schützenfest 2010 in Aarau: Die Startzeit muss zwingend vor 07:03 Uhr angesetzt werden, da ansonsten ein uneinholbarer Zeitverlust drohen könnte.


Mit der Vereinsstandarte wurde der sowohl strategisch wie auch geografisch beste Tisch für die Feldschützen Hettiswil gekennzeichnet. Der sehr kurze Weg zum Tresen des Festzeltes sollte sich den ganzen Tag hindurch als sehr vorteilhaft erweisen. Nebst dem eigentlichen Schiessanlass ist der Feldschützentisch der wichtigste Treffpunkt für alle, welche sich auf einen Schiesseinsatz vorbereiten oder nach einem geschossenen Stich, die Freude oder den Frust runterspülen müssen.


An diesem Fest wurde aber auch an unserem Tisch tüchtig, mit einem speziell umgebautem Karabiner mit 6 hochprozentigen Schuss „geschossen“ und fast jeder Schuss war dementsprechend ein Treffer! Nebst den hochprozentigen Treffern wurde auch fleissig die Fingerakrobatik in Kombination mit viel Gehirnschmalz trainiert. Was wäre ein solch sportlicher, traditioneller Sportanlass ohne die wohl wichtigste Stammtischtradition der Schweiz – dem Jassen?


Wenn nicht scharf geschossen wurde im 300m Stand oder mit den hochprozentigen Projektilen angestossen wurde, jassten wir was das Zeug hielt. Ein solcher Schiessanlass ohne die Vernichtung eines kompletten Kartendecks ist schlicht nicht vorstellbar.

 

Rein von den Schiessresultaten her hatten wir sicherlich schon besser Schützenfeste erleben dürfen. Aber die sehr gute Stimmung im Festzelt unter den Schützen, zusammen mit den Organisatoren sorgte schlussendlich für einen sehr schönen und sicherlich auch unvergesslichen Anlass.


Schon heute freuen wir uns auf das Eidgenössische Schützenfest 2010 in Aarau, auf das auch dieser Schiessanlass ein ebenso unvergesslicher Anlass werden möge.


Daniel Buri

 

 

Kantonalschützenfest Glarus - 4. und 5. Juli 2009 

 

Um 06.00 Uhr fahren wir mit einem Kleinbus ab beim Schützenhaus. Unser Fahrer führt uns ohne Probleme zum Festzentrum Glarus wo wir unsere Gewehr kontrollieren lassen. Die Weiterfahrt zum Schützenhaus Elm gestaltet sich etwas schwieriger. Es geht längere Zeit bergauf und nicht alle Kurven werden korrekt gefahren! Ohne Unfall erreichen wir den Stand hoch oben auf einer Alp.


Mit Viel Freude über den schön gelegenen Schiessplatz nehmen wir den Wettkampf auf. Leider sind wir wieder einmal nicht sehr erfolgreich, vor allem in der Sektion. Aber die Stimmung wird nicht getrübt und wir Jassen in verschiedenen Teams unseren Frust ab. Der „Bandur-Jass“ wird vor allem gepflegt in verschiedenen Varianten.


Am Abend verschieben wir uns nach Linthal. Dort beziehen wir in einem ausgedienten Schulhaus ein Massenlager. Das Nachtessen im örtlichen Restaurant ist ausgezeichnet und wir werden vom jungen Wirtepaar verwöhnt. Anschliessend wird der Bandur-Jass ausgiebig geübt.


Nach einem guten Morgenessen verschieben wir uns wieder nach Elm um das restliche Programm zu schießen, leider ohne bessere Resultate.


Vielen Dank für die Organisation des gelungenen Schützenfestes an Hanspeter, Markus und Urs.


Jörg Schmid